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Ordonnanzschießen 2026 in Böhmzwiesel

Ordonnanzschießen 2026 in Böhmzwiesel

Veröffentlichungsdatum: 16.07.2026
Autor: amlicht
Veranstaltungsdatum: 16.05.2026
Veranstaltungsort: Schützenheim Böhmzwiesel
Veranstalter: SRK Böhmzwiesel

Ordonnanzschießen 2026 in Böhmzwiesel

Historische Militärgewehre aus verschiedenen Epochen standen am 16. Mai 2026 im Mittelpunkt eines besonderen Schießnachmittags in Böhmzwiesel. Die Reservistenkameradschaften Böhmzwiesel und Hintereben hatten für den BSB-Kreisverband Freyung-Grafenau ein Ordonnanzschießen organisiert. Dabei konnten die Teilnehmer die unterschiedlichen Waffen unter fachkundiger Anleitung kennenlernen und auf der 100-Meter-Bahn erproben.

Am Samstag, 16. Mai 2026, bot sich den Schützen des BSB-Kreisverbands Freyung-Grafenau im Schützenheim der Hubertusschützen Böhmzwiesel eine seltene Gelegenheit: Im Rahmen der Schießübungen des Kreisverbands wurde ein Ordonnanzschießen 2026 mit historischen Militärgewehren aus verschiedenen Epochen durchgeführt. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Reservistenkameradschaften Böhmzwiesel und Hintereben.

Historische Waffen aus verschiedenen Epochen

Für die Teilnehmer war es eine besondere Gelegenheit, originale Ordonnanzwaffen aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs nicht nur aus der Nähe zu betrachten, sondern unter Aufsicht auch selbst damit zu schießen. Solche Gewehre wurden einst von den Armeen verschiedener Nationen dienstlich geführt und unterscheiden sich deutlich von modernen Sportwaffen.

Visierung, Abzug, Kaliber, Gewicht und Handhabung verlangen den Schützen Konzentration, Ruhe und ein gutes Gefühl für die jeweilige Waffe ab.

Schießen auf der 100-Meter-Bahn

Geschossen wurde auf der 100-Meter-Bahn sitzend aufgelegt auf eine Zehner-Ringscheibe. Zum Einsatz kamen verschiedene historische Ordonnanzgewehre, darunter ein Schwedenmauser, ein 98er Karabiner, ein russisches Mosin-Nagant-Gewehr sowie ein P17 Eddystone aus den USA. Darüber hinaus standen verschiedene Pistolen und Revolver zur Verfügung.

Die Reservistenkameradschaften stellten die Waffen bereit und sorgten dafür, dass die Schützen fachkundig eingewiesen wurden. Die Schießleitung lag bei der Schützengesellschaft „Hubertus Böhmzwiesel“ und dem Kreisschießwart des BSB-Kreisverbands Freyung-Grafenau, Wolfgang Bauer.

Viele der verwendeten Gewehre waren ursprünglich für deutlich größere militärische Entfernungen vorgesehen. Für das Schießen im Schützenheim Böhmzwiesel waren sie jedoch auf die dortige 100-Meter-Bahn eingeschossen. So konnten die Teilnehmer die Besonderheiten der jeweiligen Waffe unter vergleichbaren Bedingungen erproben.

Sportliche Übung und geschichtliches Interesse

Für Waffen- und Geschichtsinteressierte ist ein solches Schießen besonders reizvoll. Nur selten bietet sich die Gelegenheit, mit originalen Ordonnanzwaffen aus verschiedenen Epochen und Nationen auf dem Schießstand praktische Erfahrungen zu sammeln. Was auf den ersten Blick wie eine einfache Zielübung erscheint, verlangt in der Praxis eine saubere Anschlagtechnik, ruhige Atmung und ein gutes Auge.

Auch der kameradschaftliche Austausch kam nicht zu kurz. Zwischen den Schießdurchgängen wurde gefachsimpelt, verglichen und über die Geschichte der einzelnen Waffen gesprochen. Auf diese Weise verband die Veranstaltung sportliche Übung, technisches Interesse und geschichtliches Bewusstsein.

Geringe Beteiligung trübte die Bilanz

Am Ende zogen die Organisatoren eine gemischte Bilanz. Sportlich und kameradschaftlich war das Ordonnanzschießen ein gelungener Nachmittag. Allerdings blieb die Beteiligung hinter den Erwartungen zurück.

Die Verantwortlichen bedauerten dies sehr, da der organisatorische Aufwand für ein solches Schießen erheblich ist. Bei dauerhaft geringer Beteiligung werde es schwierig, diese besondere Veranstaltung auch künftig anzubieten.

Die nachfolgenden Bilder vermitteln einige Eindrücke vom Ordonnanzschießen im Schützenheim der Hubertusschützen Böhmzwiesel. Sie zeigen die Vorbereitung der Teilnehmer sowie den praktischen Umgang mit den historischen Militärgewehren auf der 100-Meter-Bahn.

Pressebericht zu diesem Beitrag:

PNP Lokalredaktion Waldkirchen vom 20.05.2026

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